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Friedensdemo 1982

Die beiden großen Friedensmärsche am 15. Mai 1982 (vgl. LN 3/1982, S. 13 sowie 18 f) und 22. Oktober 1983 (vgl. LN 1/1984, S. 8 f) zu einem Höhepunkt im Kalten Krieg (Streit um die Aufrüstung mit Mittelstreckenraketen 1979–1983) bringen auch in Wien 100.00e Menschen auf die Straßen  (vgl. auch LN 4/1983, S. 24 f). Die HOSI Wien ist mit riesigen Transparenten auf beiden Demos stark vertreten.

FOTOS: ARCHIV HOSI WIEN

IGA-Tagung in Straßburg

Nach Turin und Stockholm 1981 die dritte IGA-Tagung, bei der ich die HOSI Wien vertrete (und die erste, bei der wir die Teilnahme fotografisch dokumentiert haben) – diesmal gemeinsam mit REINHARDT BRANDSTÄTTER (1952–1992), JUAN ESTEBAN LÓPEZ und JOHN CLARK . Da der Straßburger Bischof Léon-Arthur Elchinger dafür gesorgt hat, dass die TeilnehmerInnen aus dem gebuchten Tagungshotel hinausgeschmissen werden, müssen die Veranstalter improvisieren (vgl. LN 3/1982, S. 29 f).

FOTO: KURT KRICKLER

Neujahrskonzert 1982

Am 1. Jänner 1982 stürmten FLORIAN SOMMER und ROBERT HERZ nackt auf die Bühne des Musikvereinssaals, auf der Lorin Maazel das Neujahrskonzert dirigierte, und entrollten ein „Transparent“, auf dem „Menschenrechte für Schwule“ zu lesen war. Die 150 Millionen FernsehzuschauerInnen in aller Welt bekamen die Flitzer-Aktion nicht zu sehen, da der ORF ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt – wie geplant – eine aufgezeichnete Balletteinlage sendete. Die beiden Aktionisten wurden in den LN 1/1982 interviewt.

Øivind Foss: „Ich liebte einen Terroristen“

Im Herbst 1981 war die literarische Sensation in Norwegen das Buch Jeg elsket en terrorist („Ich liebte einen Terroristen“) des schwulen Pastors Øivind Foss (* 1934), in dem dieser über seine Beziehung zu Jan-Carl Raspe schrieb, der wie Gudrun Ensslin und Andreas Baader am 18. Oktober 1977 im Gefängnis Stuttgart-Stammheim starb. In den LN 1/1982 erzählte ich vor allem diese Liebesgeschichte nach. Foss’ Buch ist – wie es im Untertitel heißt – auch eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Baader-Meinhof-Gruppe.

Protest vor der US-Botschaft

Die HOSI Wien organisiert eine Bannmeile von der US-Botschaft in Wien entfernt eine Demo gegen die US-Einreisegesetze, die Homosexuelle als psychopathische Personen einstufen und von einer Einreise in die USA ausschließen. Wien ist eine von 17 Städten weltweit, die sich an dieser konzertierten Aktion beteiligt (vgl. LN 3–4/1981, S. 13). Das Einreiseverbot wird erst 1990 aufgehoben.

FOTO: KURT KRICKLER

Jugend für Sozialismus?

In den Anfangszeiten der HOSI Wien regierte die SPÖ unter Bruno Kreisky noch mit absoluter Mehrheit, die dann bei der Nationalratswahl im April 1983 verlorenging. Diese rund zwei Jahre waren aber zu kurz für den neuen Verein, um rechtliche Fortschritte durchzusetzen. Und natürlich bestanden damals auch in der SPÖ große Berührungsängste, wie die Ereignisse rund um den IUSY-Kongress 1981 zeigten. Ich berichtete in den LN 2/1981. Es treten auf: Andreas Rudas und Josef Cap, damals SJÖ.

Turin: 3. IGA-Kongress

1981 nahm die HOSI Wien erstmals an einer Tagung der damals noch International Gay Association (IGA) teil. Es war der Beginn eines jahrzehntelangen intensiven Engagements in diesem Dachverband. In den LN 2/1981 berichteten Obmann WOLFGANG FÖRSTER und ich über die erfolgreiche Teilnahme: Die HOSI Wien bekam den Zuschlag für die Ausrichtung der Jahreskonferenz 1983, und ihr Vorschlag, einen Osteuropa-Informationspool einzurichten, wurde ebenfalls angenommen. Hier mein damaliger LN-Bericht, leicht gekürzt.

Erste Teilnahme an I(L)GA-Konferenz

Erstmals vertrete ich – gemeinsam mit WOLFGANG  FÖRSTER und WERNER TAIBON – die HOSI Wien bei einer Tagung der International Gay Association (IGA), die später zur ILGA und noch später zur International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association wird (vgl. LN 2/1981, S. 22 f). In den nächsten Jahrzehnten werde ich noch an 51 weiteren ILGA-Tagungen teilnehmen.

Wiener Festwochen alternativ

am Reumannplatz in Wien-Favoriten: Die HOSI-Wien-Infobude wird nach einer Woche behördlich entfernt, nach einer Woche Protest aber wieder aufgestellt; ich schreibe tagesaktuelle Infos auf die Budenwand – hier mit Mitstreiter FELIX GÖRNER (vgl. LN 2/1980, S. 4–17 und 20 f, sowie LN 3–4/1980, S. 8 ff).

FOTOS: ARCHIV HOSI WIEN

Erste Demo

Erster, großer öffentlicher „Auftritt“ der HOSI Wien durch Teilnahme an einer antifaschistischen Kundgebung in Wien; schon damals bin ich weder Hippie noch Hipster (vgl. LN 2/1980, S. 22). Zum Text auf dem Transparent siehe nähere Erklärung in der Abteilung Nationalsozialismus – „Gedenken und demonstrieren“.

FOTOS: ARCHIV HOSI WIEN

Gründungsversammlung

Aktivisten der ersten Stunde bei der konstituierenden Generalversammlung der HOSI Wien im „Treibhaus“ im 5. Bezirk (vgl. LN 1/1980, S. 3). Ich stehe (teilweise verdeckt) in der hinteren Reihe als 2. von links. Ein „Who is who“ auf diesem Foto findet sich in den LN 1/2005, S. 10.

FOTOS: HANS/ARCHIV HOSI WIEN

Wöchentliche Treffen im „Treibhaus“

Seit Mai 1979 trifft sich die HOSI Wien jeden Dienstag im „Treibhaus“, dem späteren „Rotstilzchen“, einem alternativen Lokal mit Extrazimmer in der Margaretenstraße 99 im 5. Wiener Gemeindebezirk (vgl. auch Beitrag hier). Im Herbst 1979 werden bei der Vereinspolizei die Statuten zwecks Vereinsgründung eingereicht. Am 12. Dezember 1979 trifft der offizielle Nichtuntersagungsbescheid ein. Erika Wantoch von profil nimmt u. a. dies zum Anlass für einen Beitrag, der in der letzten Ausgabe 1979 erscheint. Zu dessen Illustration werden beim dienstäglichen Treffen Fotos gemacht. Eines davon wird in den LN 1/1980 (S. 2) verwendet. Darauf bin ich ganz links zu sehen (mit „Palästinensertuch“). Vgl. auch LN 2/2009, S. 6 f.

FOTO: PROFIL

1. Ausgabe der „LAMBDA-Nachrichten“

Cover der allerersten LN-Ausgabe 1/1979 – ab damals war ich ohne Unterbrechung bis zur Ausgabe 1/2018, also 40 Jahrgänge lang, im Redaktionsteam der HOSI-Wien-Zeitschrift.
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