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Zeitreise durch 40 Jahre

In der Folge mehr oder weniger bedeutsame Ereignisse aus vier Jahrzehnten Engagement in der Lesben- und Schwulenbewegung, um einen Überblick über die breite Palette meiner vielfältigen Aktivitäten im In- und Ausland zu geben.

Die Fotos können für eine vergrößerte Darstellung angeklickt werden, bei vielen Beiträgen sind dann auch weitere Bilder zu sehen.

  • Eklat bei Gericht

    Hier werde ich von der Exekutive aus dem Verhandlungssaal am Bezirksgericht Wien-Josefstadt abgeführt, nachdem ich bei einem Verfahren gegen die HOSI Wien nach § 220 StGB (Werbeverbot – es sollten drei Publikationen der HOSI Wien deswegen nach dem Mediengesetz eingezogen werden) der Richterin das Aktenbündel vom Tisch gefegt habe; danach gibt’s noch Fußtritte auf den Stiegen hinunter (vgl. LN 2/1990, S. 15 f bzw. Beitrag hier).

    FOTOS: ARCHIV HOSI WIEN/JOSEF GABLER

  • Gespräch mit Sozialminister Walter Geppert

    GUDRUN HAUER und ich versuchen vergeblich, den SPÖ-Sozialminister davon zu überzeugen, homosexuelle NS-Opfer ausdrücklich im Opferfürsorgegesetz zu berücksichtigen. Es ist ein selten frustrierendes Gespräch. Für Geppert sind sie gewöhnliche Straftäter, die für ein Verhalten inhaftiert wurden, das vor und nach der Nazi-Ära in Österreich ebenfalls strafbar war (vgl. LN 3/1990, S. 13 f). Diese Haltung hat Folgen für die Befreiungsfeier in Mauthausen ein paar Wochen später in Mauthausen.

    FOTO: PETER LEHNER

  • Befreiungsfeier Mauthausen

    Große Jubiläumsfeier in Mauthausen zum 45. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers. Noch schwer unter Schock durch das äußerst desillusionierende Gespräch mit SPÖ-Sozialminister Walter Geppert (vgl. LN 3/1990, S. 13 f), ist der Text auf dem HOSI-Wien-Transparent entsprechend aggressiv: „Minister Geppert, sei kein Nazi-Schwein! Wiedergutmachung jetzt!”. Nach heftigen Diskussionen mit den Veranstaltern wird uns das Spruchband von einem Gendarmen entrissen (vgl. LN 3/1990, S. 14 f) – hier halte ich es noch gemeinsam mit ALEXANDER RÖSSNER.

    FOTO: WALTRAUD RIEGLER

  • EuroCASO-Vorstandstreffen

    Treffen des EuroCASO-Vorstands (Working Committee) im tiefverschneiten Budapest – vorne v. l. n. r: JEAN JAVANNI (Frankreich), ARNE HUSDAL (1951–1995, Norwegen), MARTIN HAZELL (Großbritannien), ZSUZSA SZABÓ (Ungarn); hinten v. r. n. l.: CHRISTOPHER ROBSON (1941–2013, Irland), HENNING MIKKELSEN (WHO) und ich.

  • Gespräch mit Amnesty International

    Im Rahmen der jahrelangen Bemühungen, Amnesty International dazu zu überreden, homosexuelle Gewissensgefangene in ihr Mandat aufzunehmen, treffe ich Marian Pink von der österreichischen AI-Sektion (vgl. LN 2/1991, S. 14). Im September sollten diese Bemühungen von Erfolg gekrönt werden (vgl. LN 4/1991, S. 48).

  • Pressekonferenz aufgemischt

    AIDS-Notstand in Wien: Aktivisten (links im Bild: PETER HAAS) von ACT UP Wien mischen die Pressekonferenz von Bürgermeister Helmut Zilk im Wiener Rathaus auf und fordern „Mehr Krankenschwestern für kranke Schwestern“ (vgl. LN 2/1991, S. 25 ff).

    FOTOS: ARCHIV HOSI WIEN/JOSEF GABLER

  • ILGA-Sekretariatetreffen

    Als stellvertretendes Aktionssekretariat nimmt die HOSI Wien regelmäßig an den ILGA-Sekretariatetreffen teil, hier in London mit JOHN CLARK, VERA WITTKOWSKY und MIA HILSCHER aus der HOSI-Wien-Auslandsgruppe (vgl. LN 2/1991, S. 15).

  • Maiaufmarsch

    Auch schon vor der Regenbogenparade marschieren Schwule und Lesben für ihre Anliegen auf der Ringstraße – beim Maiaufmarsch am Tag der Arbeit. Die HOSI Wien begann mit dieser Tradition bereits 1980. Im Jahr 1991 steht die Teilnahme ganz im Zeichen der AIDS-Krise, und daher ist auch ACT UP Wien vertreten (vgl. LN 3/1991, S. 11 + S. 21). Hier diskutiere ich gemeinsam mit MICHAEL HANDL (links im Bild) und JOSEF GABLER (rechts) mit Exekutivbeamten – weswegen, ist mir entfallen.

    FOTOS: CHRISTIAN HÖGL

  • AIDS-Pressekonferenz in Budapest

    AART HENDRIKS, aktiv bei COC und Homostudies Utrecht, und ich haben für die Ausgabe Nr. 15 (Mai 1991) der vom Londoner PANOS Institute herausgegebenen Zeitschrift WorldAIDS einen siebenseitigen Spezialreport über AIDS in Osteuropa verfasst. PANOS organisiert aus diesem Anlass eine Pressekonferenz in Budapest zum Thema AIDS. Neben Martin Foreman vom PANOS-Institut, Frants Staugaard vom WHO-Europabüro in Kopenhagen und Małgorzata Rokicka-Piotrowicz von der Medizin-Universität Warschau nehmen daran auch LAJOS ROMSAUER (1936–2011) vom ungarischen Schwulen- und Lesbenverband Homeros Lambda und ich als Vertreter der ÖAH und der HOSI Wien teil, wodurch einmal mehr die bedeutende Rolle der Homosexuellenbewegung sowie nichtstaatlicher AIDS-Hilfen im Kampf gegen AIDS betont wird (vgl. LN 3/1991, S. 77).

  • Lesbisch-Schwule Festwoche 1991

    Die Warme Woche hat 1991 einen neuen Namen bekommen. Höhepunkt der von HOSI Wien, Rosa Lila Villa und HuK auf die Beine gestellten Veranstaltungsreihe ist die Demo durch die Wiener Innenstadt. Die selbstgemachten ringstraßenbreiten Riesentransparente der HOSI Wien passen kaum auf den Graben, und bei Wind sind die Spruchbänder fast nicht zu bändigen. Hier kämpfen FRIEDL NUSSBAUMER und ich gegen die Elemente. Und HARALD HAAS hält mich bei der Stange. Nach der Demo wird am Stock-im-Eisen-/Stephansplatz der weltweit größte rosa Winkel ausgebreitet (vgl. LN 3/1991, S. 31–37).

    FOTOS: ARTHUR PRIKRYL (1954–1995)

  • Homosexualität keine Krankheit mehr

    Am 5. September 1991 treffen HOSI-Wien-Vertreter, darunter ich, mit Reinhold Oblak, dem Pressesprecher von Gesundheitsminister Harald Ettl (SPÖ) zusammen, um die Streichung von „Homosexualität“ aus dem offiziellen Krankheitenkatalog (damals ICD-9) zu fordern. Zwar hat dies die WHO für die kommende ICD-10 bereits 1990 beschlossen, aber bis zu deren geplanten Einführung 1993 wollen wir nicht warten. Am Tag darauf, dem 6. September 1991, ergeht eine schriftliche Weisung des Gesundheitsministers an alle zuständigen Stellen, die Codierung für Homosexualität aus dem österreichischen Diagnoseschlüssel zu entfernen bzw. nicht mehr anzuwenden. Seither ist Homosexualität in Österreich auch offiziell keine Krankheit mehr (vgl. LN 4/1991, S. 14).

  • Lobbying bei der KSZE/OSZE

    Die Konferenz über die menschliche Dimension der KSZE in Moskau, damals noch Sowjetunion, ist der Auftakt für das systematische Lobbying im Namen der ILGA für die Anerkennung der Menschenrechte von Lesben und Schwulen durch diese internationale Organisation (vgl. LN 4/1991, S. 42–47). Mein regelmäßiges Engagement in dieser Sache sollte über eineinhalb Jahrzehnte andauern und mich noch zu zahlreichen KSZE/OSZE-Tagungen führen. Lobbying bei internationalen Institutionen ist immer eine der spannendsten und aufregendsten meiner vielfältigen Tätigkeiten gewesen. Und manchmal, wie damals in Moskau, spürt man dabei sogar den Hauch der Geschichte.

  • Fact-Finding-Mission Bukarest

    Fact-Finding-Mission in Bukarest: Mit AktivistInnen der ersten rumänischen Lesben- und Schwulengruppe Total Relations sowie RUSS GAGE (IGLHRC) und ILGA-Generalsekretär JOHN CLARK (ganz rechts) – vgl. LN 3/1992, S. 50 f.

  • Pressekonferenz Bukarest

    Pressekonferenz im rumänischen Gesundheitsministerium im Rahmen der Fact-Finding-Mission in Bukarest (v. l. n. r.): Dr. Zolotusca (Ministerium), HENNING MIKKELSEN (WHO), ich in meiner EuroCASO-Funktion sowie RUSS GAGE (IGLHRC) – vgl. LN 3/1992, S. 50 f.

    FOTO:  JEAN GUTUNOI

  • Gespräch mit Bundeskanzler Vranitzky

    HOSI-Wien-VertreterInnen treffen mit Bundeskanzler Franz Vranitzky (SPÖ) zusammen. Erstmals in der Geschichte empfängt ein österreichischer Regierungschef VertreterInnen der Lesben- und Schwulenbewegung – im Bild GUDRUN HAUER und WALTRAUD RIEGLER (vgl. LN 4/1992, S. 10 f). Der Selfie-Stick ist noch nicht erfunden, und so kann ich nicht gleichzeitig fotografieren und aufs Foto kommen. Danach werden wir professioneller und ersuchen bei Besuchen bei PolitikerInnen meist deren BüromitarbeiterInnen, das Gruppenfoto zu machen.

    FOTO: KURT KRICKLER

  • Erstes Statement im KSZE-Prozess

    Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der KSZE veranstaltet in Warschau das erste von vier Seminaren im Rahmen der „menschlichen Dimension“ der KSZE. Ich vertrete dabei die ILGA als NGO und gebe im Schlussplenum des Seminars die erste Erklärung zu Lesben- und Schwulenrechten in der Geschichte des 1975 in Helsinki begonnenen KSZE-Prozesses ab (vgl. LN 1/1993, S. 56 ff). PS: Dieses Logo bekam das ODIHR erst später.

  • Ost- und Südosteuropa-Tagung in Wien

    Die HOSI Wien organisiert die 7. ILGA-Regionaltagung für Ost- und Südosteuropa. Die über 200 Delegierten danken dem Orga-Team für seinen Einsatz: WALTRAUD RIEGLER, DIETER SCHMUTZER, ich, SONJA POSPISIL, ANDRZEJ SELEROWICZ, JOHN CLARK, STEVE SUTTON, USCHI SCHELAKOWSKY, SILVIA DUB, ELISABETH RAMSL und ganz rechts BARBARA FRÖHLICH (ausführliche Berichte in den LN 2/1993, S. 28 f, und 3/1993, S. 30 ff).

    FOTOS: FELIX GÖRNER

  • Zeugnis für Jugoslawien

    Die irische Sektion von amnesty international organisiert eine Protestaktion gegen die Kriegsverbrechen in Jugoslawien und reist dafür quer durch Europa. Sie macht u. a. Station in Wien (Aktion am Albertinaplatz). Im Rahmen einer Veranstaltung in Szeged werden Bukette, deren Schleifen die Namen geschundener Städte tragen, in den ungarisch-serbischen Grenzfluss Theiß geworfen. Ich trage als ILGA-Vertreter den Kranz für Sarajewo (vgl. LN 3/1993, S. 35).

    FOTOS: KATE HORGAN (S/W); KURT KRICKLER (FARBE)

  • Gespräch mit Heide Schmidt

    GUDRUN HAUER, DIETER SCHMUTZER und ich statten der Chefin des neugegründeten Liberalen Forums einen Besuch ab (vgl. LN 4/1993, S. 22). Es ist bereits der dritte Gesprächstermin der HOSI Wien bei Schmidt, aber der erste in ihrer neuen Funktion (das Foto stammt allerdings von einem späteren Interview-Termin).

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL

  • Pressekonferenz und Seminar in Bukarest

    Die unter dem Dach der Menschenrechtsorganisation SIRDO organisierte Lesben- und Schwulengruppe veranstaltet eine Pressekonferenz zur geplanten Reform des Totalverbots der Homosexualität in Rumänien. Neben INGRID, der Generalsekretärin der GruppeRĂZVAN ION, SIRDOs Programmdirektor für Lesben- und Schwulenfragen, und SCOTT LONG von der International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC) spreche ich als ILGA-Vertreter. Beim anschließenden internationalen Seminar „Improving International Standards in the Romanian Penal System“ halten Răzvan und ich einschlägige Referate (vgl. LN 1/1994, S. 56 ff).

    FOTO: KURT KRICKLER

  • Marsch auf die Vereinten Nationen

    PETER SCHEUCHER und ich halten die österreichischen Farben hoch beim „Marsch auf die Vereinten Nationen“ in New York aus Anlass des 25-Jahr-Jubiläums des Stonewall-Aufruhrs (vgl. LN 3/1994, S. 33 + S. 42 ff). Dank präziser Reiseplanung haben wir am Tag davor noch an der EuroPride-Parade in Amsterdam teilgenommen (vgl. LN 3/1994, S. 34 ff).

    FOTO: CLAUDIA KINDL

  • 25 Jahre Stonewall

    PETER und ich vor dem Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street (vgl. LN 3/1994, S. 42 f)

  • Keine Stimme für die SPÖ

    Nach 15 Jahren hat die HOSI Wien ihr Vertrauen in die SPÖ, sich ernsthaft für Lesben- und Schwulenrechte einzusetzen, verloren. Zum ersten Mal ruft sie dazu auf, bei den bevorstehenden Nationalratswahlen auch nicht für die SPÖ zu stimmen – hier auf einer Pressekonferenz mit GUDRUN HAUER und WALTRAUD RIEGLER (vgl. LN 4/1994, S. 12 ff).

    FOTO: KARIN SCHÖNPFLUG

  • KSZE-Tagung Budapest

    ALEXANDRA DUDA und ich vertreten die ILGA auf der KSZE-Überprüfungskonferenz in Budapest, wo ich ein offizielles Statement abgebe (ausführliche Berichte in den LN 4/1994, S. 52 f, sowie 1/1995, S. 46 ff).

  • Aktion Standesamt im Wiener Rathaus

    Aktion Standesamt im Wiener Rathaus: BEATE SOLTÉSZ und HELGA WIDTMANN sowie PETER SCHEUCHER und ich werden von Schauspielerin Mercedes Echerer feierlich getraut. Die Bilder davon gehen um die Welt. Ausführliche Berichterstattung in den LN 1/1995, S. 10 ff. CHRISTIAN MICHELIDES prophezeit in seiner Festrede indirekt, dass es in 25 Jahren die gleichgeschlechtliche Ehe geben werde – was punktgenau, 2019, eintreten sollte.

    FOTO: CHRISTIAN MINUTILLI

  • Gespräch mit Peter Kostelka

    WALTRAUD RIEGLER, HENNING DOPSCH und ich treffen mit SPÖ-Klubobmann Peter Kostelka zusammen. Hauptthema natürlich die Strafrechtsreform. Er ist sehr pessimistisch, sieht keine Möglichkeit, die ÖVP umzustimmen (vgl. LN 1/1995, S. 21).

    FOTO: SPÖ-PRESSESTELLE

  • Gespräch mit ÖVP-Generalsekretärin

    Die HOSI-Wien-Obleute WALTRAUD RIEGLER und HENNING DOPSCH und ich nehmen einen Gesprächstermin bei der frischernannten ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat wahr (vgl. LN 3/1995, S. 19 ff). Sie beteuert zwar (nicht nur bei dieser Gelegenheit), unsere Anliegen zu unterstützen, unterwirft sich dann aber immer dem Diktat der Partei und stimmt z. B.im November 1996 gegen die Aufhebung der drei anti-homosexuellen Strafrechtsparagrafen (209, 220 und 221) und im Juli 1998 abermals gegen die Aufhebung des § 209. Vgl. auch meinen Blog-Beitrag vom 22. Mai 2019.

    FOTO: ÖVP/RENATE APOSTEL

  • Internationales Menschenrechtstribunal in Wien

    Ich bin nicht nur stark in die Anklage-Vorbereitungen und die Organisation dieses Tribunals „50 Jahre Zweite Republik – 50 Jahre Unterdrückung von Lesben und Schwulen“ involviert, sondern sage auch als Zeuge vor dem Tribunal aus (vgl. LN 3/1995, S. 31 ff).

  • Bischofs-Outing

    Das spektakuläre Bischofs-Outing im Café Landtmann löst den bis dahin größten Medienhype zum Thema Homosexualität in Österreich aus – er sollte es auch bis zu Conchita Wursts ESC-Sieg in Kopenhagen 2014 bleiben. Ausführliche Berichterstattung in den LN 4/1995, S. 8–24.

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL

  • Flugblatt-Aktion im Parlament

    Im Rahmen weiterer Outing-Aktionen nach dem Bischofs-Outing am 1. August werfe ich – diesmal im Namen der „Outinggruppe Michaela Graff“ – anlässlich der Angelobung des ÖVP-Abgeordneten Michael Graff rosa Flugblätter von der Besuchergalerie ins Nationalratsplenum. Graff (1937–2008), verkappt schwul, hat eine unrühmliche Rolle bei der Strafrechtsreform gespielt. Das Flugblatt mit der Überschrift „Sonderparagraphen gegen Homosexualität sind endgültig out!“ ist ein offener Brief an die „Liebe Michaela!“ (im Wortlaut abgedruckt in den LN 4/1995, S. 12).

  • Bei Nationalratspräsident Fischer

    Gemeinsam mit WALTRAUD RIEGLER vertrete ich die HOSI Wien in der 7-köpfigen LSBT-Delegation, die einen Gesprächstermin bei Nationalratspräsident Heinz Fischer (SPÖ) wahrnimmt (mit dabei: CHRISTIAN MICHELIDES, HELGA WIDTMANN, JOSEF MAYR, KURT ZERNIG und ULRIKE LUNACEK). Für diese Gelegenheit wird das Hausverbot aufgehoben, das die Parlamentsdirektion wegen meiner Flugblatt-Aktion gegen Michael Graff (ÖVP) über mich verhängt hat (vgl. LN 4/1995, S. 25 ff).

    FOTO: ADOBE STOCK

  • Menschenkette

    Mit der früheren ILGA-Generalsekretärin REBECA SEVILLA bei der von der HOSI Wien mitorganisierten Menschenkette für Menschenrechte vor dem Parlament. Drinnen findet eine Anhörung von ExpertInnen zum § 209 StGB statt, zu der u. a. WALTRAUD RIEGLER, HOSI-Wien-Obfrau und ÖLSF-Vizevorsitzende, geladen ist (vgl. LN 4/1995, S. 25 ff).

  • ÖVP-freier Life Ball gefordert

    ACT UP Wien: FRIEDL NUSSBAUMER und ich fordern einen ÖVP-freien Life Ball, der an diesem Abend im Wiener Rathaus über die Bühne geht (vgl. LN 3/1996, S. 22 f).

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL

  • Gespräch mit Barbara Prammer

    Mit den HOSI-Wien-Obleuten CHRISTIAN HÖGL und WALTRAUD RIEGLER beim Gesprächstermin mit SPÖ-Frauenministerin Barbara Prammer (1954–2014) – vgl. LN 2/1997, S. 10 f, sowie Aussendung der HOSI Wien.

  • Gespräch mit Stadträtin Renate Brauner

    Besuch bei der Wiener SP-Stadträtin Renate Brauer (re). Das HOSI-Wien-Besuchstrio wird durch FELIX GÖRNER verstärkt (2. v. r.) – vgl. LN 2/1997, S. 10 f, sowie Aussendung der HOSI Wien.

  • Gespräch mit Justizminister Michalek

    Treffen mit Justizminister Nikolaus Michalek. Wieder muss ich fotografieren. Das bewährte HOSI-Wien-Besuchstrio wird durch KURT ZERNIG (2. v. l.) von den RosaLila PantherInnen verstärkt (vgl. LN 2/1997, S. 10 f, sowie Aussendung der HOSI Wien).

    FOTO: KURT KRICKLER

  • Gespräch mit Sozialministerin Hostasch

    Gesprächstermin bei SPÖ-Sozial- und Gesundheitsministerin Lore Hostasch (vgl. LN 3/1997, S. 14 f, sowie Aussendung der HOSI Wien)

  • Gespräch mit Innenminister Schlögl

    Innenminister Karl Schlögl (SPÖ) empfängt das bewährte HOSI-Wien-Besuchsteam zu einem Gesprächstermin (vgl. LN 1/1998, S. 33, sowie Aussendung der HOSI Wien).

  • Nationalkomitee Menschenrechtsjahr 1998

    Ich vertrete die HOSI Wien bei der konstituierenden Sitzung des Nationalkomitees Menschenrechtsjahr – Anlass dafür ist, dass 1998 „50 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ gefeiert wird. Dem Komitee gehören VertreterInnen diverser Ministerien, Landesregierungen, anderer offizieller Stellen sowie nichtstaatlicher Organisationen an. Es beschäftigt sich mit Fragen der nationalen Umsetzung der Menschenrechte sowie deren Durchsetzung auf internationaler Ebene (vgl. LN 1/1998, S. 34). Die HOSI Wien schlägt sowohl im NGO-Netzwerk als auch im Nationalkomitee die Schaffung eines Antidiskriminierungsgesetzes vor und forciert diese Idee in der Folge vehement (vgl. LN 2/1998, S. 17 f).

  • Pressekonferenz im Europa-Parlament

    Pressekonferenz im Europa-Parlament: Heftige Urteilsschelte durch die finnische EP-Abgeordnete Outi Ojala (1946–2017), Initiatorin der EP-„Intergruppe für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben“, und durch mich in meiner Funktion als ILGA-Europa-Vorstandsvorsitzender nach der negativen Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Lisa Grant gegen South West Trains. Links die Beschwerdeführerinnen LISA GRANT und JILL PERCEY (vgl. LN 2/1998, S. 61 ff).

  • Interview mit Heide Schmidt

    Heide Schmidt (li.), Parteichefin des Liberalen Forums, kandidiert 1998 für das Amt des Bundespräsidenten, weshalb sie von den LN zum Interview gebeten wird – hier mit WALTRAUD RIEGLER. Das Interview erscheint in den LN 2/1998, S. 9 ff.

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL.

  • NGO-Delegation bei Kanzler Klima

    Eine siebenköpfige Delegation überreicht Bundeskanzler Viktor Klima den Forderungskatalog österreichischer nichtstaatlicher Organisationen zur strukturellen Verankerung der Menschenrechte in Österreich. V. l. n. r.: Stefan Lütgenau (Bruno-Kreisky-Stiftung), Niki Kunrath (SOS Mitmensch), Viktor Klima, Marian Höfer-Wisinger (AG Frauenrechte Menschenrechte) Heinz Patzelt (Amnesty International), Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten) und ich für die HOSI Wien (vgl. LN 3/1998, S. 21).

  • E(U)QUALITY NOW!

    Am 1. Juli 1998 übernimmt Österreich für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. Aus diesem Anlass findet auf dem Wiener Heldenplatz ein EU-Fest statt. Aktivisten der HOSI Wien, darunter ich, protestieren vor versammelter Politprominenz mit einem Transparent für „lesbisch/schwule Menschenrechte auch in Österreich“ (vgl. Aussendung der HOSI Wien vom 30. Juni sowie LN 3/1998, S.18 f).

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL

  • Regenbogenparade 1998

    Die österreichische Lesben- und Schwulenbewegung stellt ihre Aktivitäten in den sechs Monaten des österreichischen EU-Ratsvorsitzes unter das Motto „E(Q)UALITY NOW!” – prominent auch im Rahmen der Regenbogenparade am 4. Juli. Die Forderungen und Aktionen dazu werden am Tag davor auf einer Pressekonferenz im Palais Liechtenstein vorgestellt, u. a. von LiF-Klubobfrau Heide Schmidt, SPÖ-Nationalratsabgeordneter Doris Bures und ULRIKE LUNACEK von den Grünen andersrum (vgl. LN 3/1998, S.8 ff).

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL

  • ILGA-Delegation bei Mary Robinson

    Mit ILGA-Generalsekretär JORDI PETIT und ILGA-Generalsekretärin JENNIFER WILSON beim Gesprächstermin mit der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Mary Robinson (2. v. r.) in Genf (vgl. LN 1/1999, S. 41 ff)

  • Gespräch bei Grete Laska

    Gesprächstermin bei Wiens Vizebürgermeisterin Grete Laska (SPÖ) – diesmal bin wieder ich mit dem Fotografieren an der Reihe (vgl. LN 1/1999, S. 28 f).

    FOTO: KURT KRICKLER

  • 50 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

    Das Außenministerium wollte mich wegen früherer Unbotmäßigkeit vom Festakt in der Hofburg ausschließen. Die anderen NGOs bestanden auf die Teilnahme von mir und der HOSI Wien. Das Ministerium musste klein beigeben (vgl. LN 1/1999, S. 14 ff)

    FOTO: KURT KRICKLER

  • Podiumsdiskussion im Rathaus

    Am Vorabend der Regenbogenparade veranstalten der grüne Rathausklub und die Grünen andersrum eine Diskussion mit dem Titel Tu, felix Austria, nube?! zum Thema gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und Ehe. DiskutantInnen sind PATRICIA G. OJEDA, Professorin für Gender-Studien sowie Vorstandsmitglied des Colectivo de Gays y Lesbianas de Madrid (COGAM), VOLKER BECK, offen schwuler Bundestagsabgeordneter und Justizsprecher von Bündnis 90/Die Grünen sowie Vorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), Moderatorin Friedrun Huemer, DIANA VOIGT (1960–2009), Vizevorsitzende des Österreichischen Lesben- und Schwulenforums (ÖLSF), Terezija Stoisits, Nationalratsabgeordnete und Minderheitensprecherin der Grünen, und ich (vgl. LN 3/1999, S. 31).

    FOTOS: CHRISTIAN HÖGL

  • Gespräch mit Andreas Rudas

    Gesprächstermin bei SPÖ-Bundesgeschäftsführer Andreas Rudas (2. v. r.) – mit WALTRAUD RIEGLER und CHRISTIAN HÖGL (vgl. LN 3/1999, S. 11 f)

  • ILGA-Europa-Fachtagung Wien

    ILGA-Europa-Vorstandsmitglieder ALBERTO VOLPATO, ich, JACKIE LEWIS und NICO BENJAMIN BEGER bei der von der HOSI Wien für die ILGA-Europa in Wien organisierten europäischen Fachtagung über den Nichtdiskriminierungsartikel 13 im EU-Vertrag von Amsterdam (vgl. LN 4/1999, S. 29)

    FOTO: CHRISTIAN HÖGL

  • Gespräch mit Minister Fasslabend

    Nach homophoben Entgleisungen von ÖAAB-Obmann und Verteidigungsminister Werner Fasslabend (ÖVP) im Wahlkampf empfängt er CHRISTIAN HÖGL und mich zu einem ziemlich unergiebigen Gespräch (vgl. LN 1/2000, S. 6 f).