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Mein Ausscheiden aus der HOSI Wien

Mein Ausscheiden aus der HOSI Wien

Mein Ausscheiden aus der HOSI Wien im Mai 2018 war nicht freiwillig. Eigentlich wurde ich auf ziemlich fiese Art aus der Vereinsarbeit hinausgemobbt – eine klassische Intrige, zu der sich eine Mehrheit der VorstandskollegInnen sogar auf einer eigenen WhatsApp-Gruppe verabredet hatte. Die näheren Hintergründe…
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Die HOSI Wien in der Kritik

Die HOSI Wien in der Kritik

Eigentlich war es nach meinem unfreiwilligen Abschied aus der HOSI Wien meine feste Absicht, die weitere Arbeit des Vereins maximal aus der Distanz zu beobachten und keinesfalls wie Statler und Waldorf in der Muppet-Show vom Balkon aus besserwisserisch darüber zu lästern.
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Russland: Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehen straflos weiter

Russland: Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehen straflos weiter

Am 21. Dezember 2018 veröffentlichte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihren Bericht über Menschenrechtsverletzungen und deren Straflosigkeit in Tschetschenien. Auf Initiative von 16 OSZE-Staaten (Österreich war peinlicherweise nicht darunter) war der sogenannte „Moskauer Mechanismus“ aktiviert worden.
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EuroPride-Parade in Belgrad

EuroPride-Parade in Belgrad

Am Tag nach der Filmpremiere marschiere ich in der EuroPride-Parade mit und halte in alter Verbundenheit mit ILGA-Europa – gemeinsam mit ihrer Geschäftsführerin Evelyne Paradis – die Fahne der Organisation (hoch).

FOTO: BELINDA DEAR

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Filmpremiere in Belgrad

Filmpremiere in Belgrad

Die HOSI Wien stand in den 1980er Jahren in engem Kontakt mit der Bewegung in Ost- und Südosteuropa. 1985 hatte ich am zweiten Magnus-Festival in Laibach teilgenommen. Aus diesem Grund hat mich Regisseur Boris Petkovič (Foto) für LGBT_SLO_1984, seinen Dokumentarfilm über die slowenische LSBT-Bewegung, interviewt. Die Weltpremiere des Films findet in der Jugoslovenska Kinoteka beim Merlinka klasik film festival statt, das Teil des EuroPride-Programms in Belgrad ist. Hier der Link zum Filmtrailer

FOTOS: KURT KRICKLER

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Orthodoxe Hassprediger bekämpfen

Orthodoxe Hassprediger bekämpfen

Wie das Amen im Gebet kommt vor der Pride-Parade in Belgrad die homophobe Hasspredigt der serbisch-orthodoxen Kirche. Das war heuer nicht anders, da die serbische Hauptstadt vom 12. bis 18. September Gastgeberin von EuroPride sein wird. Er wird zum ersten Mal in Südosteuropa bzw. auf dem Balkan stattfinden. Österreichische Proteste gegen diese homophobe Hetze vermissend, erinnere ich an entsprechende Aktionen vor zehn Jahren.
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Vor 20 Jahren: Ende der strafrechtlichen Diskriminierung

Vor 20 Jahren: Ende der strafrechtlichen Diskriminierung

Heute vor genau 20 Jahren – am 14. August 2002 – trat die letzte Sonderbestimmung, die das österreichische Strafgesetzbuch gegen Schwule bereitgehalten hatte, endgültig außer Kraft, nämlich § 209, der eine höhere Mindestaltersgrenze für sexuelle Handlungen festlegte. Damit endete auch in Österreich die jahrhundertelange strafrechtliche Verfolgung homosexueller Menschen. Spät, aber doch, muss man in diesem Zusammenhang hinzufügen, immerhin war inzwischen das 3. Jahrtausend angebrochen und Österreich eines der ganz wenigen Länder in Europa, deren Strafrecht noch anti-homosexuelle Sonderbestimmungen kannten.
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ZiB-2-History – ORF-Faktencheck hat total versagt

ZiB-2-History – ORF-Faktencheck hat total versagt

Am 15. Juni 2022 widmete der ORF seine ZiB-2-History-Sendung „Paragraphen gegen die Liebe“ dem „langen Kampf um LGBT-Gleichberechtigung“ in Österreich. Neben einigen wenigen tadellosen Beiträgen – etwa dem Interview mit Andreas Brunner oder dem Porträt einer Salzburger Regenbogenfamilie – war die Sendung voller – teilweise peinlicher – Falschinformationen. Hier hat der ORF-eigene Faktencheck leider total versagt. Angesichts des Ausmaßes an Fehlern und Unrichtigkeiten habe ich an ZiB-Redakteur Martin Thür, der die Sendung moderierte, einen ausführlichen Brief mit den wichtigsten Richtigstellungen geschrieben.
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Präsentation der EEIP-Arbeit in Budapest

Präsentation der EEIP-Arbeit in Budapest

ANDRZEJ SELEROWICZ und JOHN CLARK, zwei weitere Veteranen der HOSI-Wien-Auslandsgruppe, und ich berichten bei einer Veranstaltung im Rahmen des 10. ungarischen LSBT-Geschichtsmonats über die Rolle, die der Osteuropa-Informationspool (EEIP) der HOSI Wien (vgl. u. a. LN 4/1984) beim Vernetzen von Schwulen und Lesben hinter dem Eisernen Vorhang in den Jahren 1982–1990 gespielt hat. Links neben mir am Podium PERICA JOVCHEVSKI, Kurator der hervorragenden Ausstellung „Records Uncovered 2.0: LGBTQI+ histories of Central and Southeastern Europe“, eines der vielen Projekte dieses Geschichtsmonats.

FOTO: ÉVA LUCSKAI

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Huren für die Türkisen?

Huren für die Türkisen?

Selbst für mich als eingefleischten Atheisten ist es einigermaßen verstörend, dass zwei grüne Nationalratsabgeordnete die Darstellung einer Frau als Jungfrau Maria „sexistisch, herabwürdigend, ja geradezu empörend“ finden. Derartig fanatischer blindwütiger Hass auf das Christentum ist schon ziemlich extrem. Doch statt diesen Aspekt aufzugreifen, schließen sich Österreichs Medien und etliche PolitikerInnen dieser verqueren Kritik an.
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40 Jahre HOSI-Wien-Lesbengruppe

40 Jahre HOSI-Wien-Lesbengruppe

Die HOSI-Wien-Lesbengruppe feiert 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass haben BARBARA FRÖHLICH und PETRA M. SRINGER eine 100 Seiten starke, sehr empfehlenswerte Publikation herausgegeben. Diese wird – gemeinsam mit der Ausstellung aus selbigem Anlass – im Gugg präsentiert. Aus 40-jähriger Verbundenheit – der erste Kontakt zwischen der HOSI Wien und HELGA PANKRATZ und DORIS HAUBERGER, den späteren Gründerinnen der Gruppe, lief damals, 1981, über mich – und alter Freundschaft zu Barbara und Petra habe ich das Lektorat für das Buch übernommen. Dafür wird mir der rote Teppich ausgerollt (wie immer oben auf das Vorschaubild klicken).

FOTOS: MURTAZA ELHAM

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IGLYO-Online-Konferenz

IGLYO-Online-Konferenz

Im Rahmen der von der IGLYO (International Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer and Intersex Youth & Student Organisation) veranstalteten internationalen Online-Konferenz „Young at Heart: An Intergenerational Dialogue“ nehme ich an zwei Sitzungen teil: an der „Intergenerational Discussion“ am 17. September und am Workshop „Who tells our stories? Preserving, Documenting and Archiving LGBTQI histories“ am 20. September.
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6. 9. 1991 – ein historisches Datum: endlich gesund bzw. „gewissensgefangen“

6. 9. 1991 – ein historisches Datum: endlich gesund bzw. „gewissensgefangen“

Der 6. September 1991 war für die Lesben- und Schwulenbewegung sowohl auf internationaler als auch auf nationaler österreichischer Ebene ein bedeutendes Datum: An diesem Tag beschloss Amnesty International, wegen ihrer Homosexualität verfolgte Personen als Gewissensgefangene anzuerkennen. In Österreich wiederum beendete der damalige Gesundheitsminister Harald Ettl (SPÖ) die Diagnosestellung „Homosexualität“ im Gesundheitswesen – und damit deren Einstufung als Krankheit. Er hatte mit seiner Weisung auf die vehemente Forderung der HOSI Wien reagiert. Diese war auch am Lobbying gegenüber AI maßgeblich beteiligt.
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WorldPride in Kopenhagen/Malmö

WorldPride in Kopenhagen/Malmö

Mein erster WorldPride! Hier mit ULRIKE LUNACEK und REBECA SEVILLA am Rathausplatz in Kopenhagen vor Abmarsch des Paradenzugs, der im Fælledpark endet, wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Fælledparken ist für mich ein „historischer“ Ort: Hier nahm ich vor 43 Jahren, am 24. Juni 1978, zum ersten Mal an einem Gay Pride teil! Bei der Gelegenheit lernte ich meinen ersten Freund, Sten, kennen. Für weitere Fotos auf das Foto oben klicken.
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Viktor Orbán, Vorkämpfer für Homo-Rechte?

Viktor Orbán, Vorkämpfer für Homo-Rechte?

Eigentlich wollte ich zum LSBT-Informationsverbot in Ungarn gar keinen Blog-Beitrag schreiben, weil die Sache durch den denkwürdigen EU-Gipfel ohnehin eine umfassende Medienaufmerksamkeit erhalten hat. Aber dann sah ich doch einige Facetten, die man näher beleuchten sollte: historische (ohnehin die Spezialität meines Website), EU-politische (hat die EU überhaupt eine Handhabe gegen Orbán?) und auch allgemein politische in Zeiten, da sich billiger Populismus immer mehr auszahlt. Und dann war da noch das beschämende Verhalten Österreichs.
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Böses Blut?

Böses Blut?

In letzter Zeit werden die spezifischen Voraussetzungen für das Blutspenden schwuler Männer immer vehementer als „Diskriminierung“ kritisiert. In einem Kommentar im Standard widerspreche ich, denn ich halte die geltenden Regeln für pragmatisch und sachlich gerechtfertigt. Diese Ansicht hatte ich übrigens schon vor 14 Jahren in einem Que(e)rschuss in den LN vertreten.
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Böses Blut, die zweite

Böses Blut, die zweite

Seit vielen Jahren ist der Ausschluss von Schwulen vom Blutspenden immer wieder Thema. Ich hatte schon vor 14 Jahren in einem Kommentar (Que(e)rschuss in den LN 4/2007) erklärt, warum man die Kirche im Dorf lassen kann und sich als Schwuler deswegen nicht diskriminiert fühlen muss. Mittlerweile gilt der Ausschluss nicht mehr generell, sondern nur für Männer, die in den zwölf Monaten vor der Blutspende Sex mit einem Mann hatten. Der neue Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein wurde ebenfalls gleich mit dem Thema konfrontiert. Ich finde, es ist wieder Zeit, eine abweichende schwule Meinung zu äußern.
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50 Jahre nach Ende des Totalverbots homosexueller Handlungen: Rehabilitierung der Opfer jetzt!

50 Jahre nach Ende des Totalverbots homosexueller Handlungen: Rehabilitierung der Opfer jetzt!

Am 8. Juli 2021 wird sich zum 50. Mal die Aufhebung des strafrechtlichen Totalverbots homosexueller Handlungen jähren. Das wäre eigentlich ein sehr passender Anlass für das offizielle Österreich, sich durch eine entsprechende Erklärung des Nationalrats bei allen Opfern der anti-homosexuellen Sonderstrafgesetze zu entschuldigen und für eine Entschädigung zu sorgen. Vielleicht sollte die HOSI Wien rechtzeitig in die Gänge kommen, damit dieses Jubiläum würdig begangen werden kann. Ich gebe hier einen Überblick über die Reformbemühungen in den 1960er Jahren. Spoiler-Warnung: Auch damals leistete die ÖVP erbitterten Widerstand!
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Sobotka besudelt die Regenbogenfahne

Sobotka besudelt die Regenbogenfahne

Aus Anlass des internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) wurde am 17. Mai 2021 beim Haupteingang des Parlaments am Josefsplatz eine Regenbogenfahne gehisst. Ein solches Zeichen wäre im Prinzip sehr erfreulich und begrüßenswert, doch in dem Fall wurde die Sache durch den Umstand total entwertet, dass dabei Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) die Gelegenheit geboten wurde, sich als LSBTI-freundlich in Szene zu setzen.
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Türkise Konvertikelbildung führt zu Dickpicgate

Türkise Konvertikelbildung führt zu Dickpicgate

Da hat uns die ÖVP jahrzehntelang vor schwulen Seilschaften gewarnt und sogar durch das Strafrecht beschützen wollen. Und jetzt das: Ausgerechnet um den türkisen Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich eine homoerotisch angehauchte Clique an den Schalthebeln der Macht breitgemacht. Da werden nicht nur Aufsichtsratsposten gesammelt, sondern tausende Schwanzbilder am Diensthandy. Mein tiefstes Mitgefühl gilt jetzt u. a. Andreas Khol, Wolfgang Schüssel und Gudrun Kugler. Die türkisen Ballhausplatz-Boys erinnern frappant an Jörg Haiders Buberlpartie.
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Zum Tod von Franz Matscher und Ernest Maurer

Zum Tod von Franz Matscher und Ernest Maurer

In den letzten Wochen starben mit Franz Matscher (* 1928) und Ernest Maurer (* 1945) zwei „prominente“ erzkonservative bis reaktionäre Richter, die durch ihre Arbeit und Entscheidungen nicht unumstritten waren – und deswegen auch in die Kritik der HOSI Wien gerieten. Grund genug für mich, aus Anlass ihres Ablebens nochmals auf die negativen Seiten ihres Wirkens hinzuweisen. Denn die Medien blenden in ihren Nachrufen solche Facetten gerne aus oder verharmlosen sie.
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