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Weitere Beiträge in den LAMBDA-Nachrichten

HOSI Wien von der Stasi überwacht

Im Auftrag der International Lesbian and Gay Association (ILGA) betreute die HOSI Wien von 1982 bis 1990  den Eastern Europe Information Pool (EEIP) und hatte daher in jenen Jahren viele Kontakte zu den ersten einschlägigen Gruppen in Osteuropa. Das blieb speziell der Stasi, dem DDR-Geheimdienst, nicht verborgen. Nach der Wende wurde dann das Ausmaß der Bespitzelung bekannt, wie ich in den LN 1/1994 und später in den LN 4/2015 berichtete.

Vereinte Nationen: NGO-Status der ILGA definitiv

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien im Juni 1993 (vgl. LN 3/1993, S. 48ff) konnte die International Lesbian and Gay Association (ILGA) einen weiteren Erfolg bei der Weltorganisation verbuchen: Im Juli 1993 wurde ihr endgültig beratender Status beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) zuerkannt, wie ich in den LN 4/1993 berichtete. Leider sollte die Freude darüber nicht lange währen.

Osteuropakonferenz in Wien

Vom 15. bis 18. April 1993 fand in Wien die 7. Regionaltagung für Ost- und Südosteuropa der International Lesbian and Gay Association (ILGA) statt. Gastgeberin und Organisatorin war die HOSI Wien. Die Tagung stellte einige Rekorde auf – etwa durch 215 TeilnehmerInnen – und war ein voller Erfolg. Hauptthema war AIDS. Ich berichtete in den LN 3/1993.

UNO-Weltkonferenz über Menschenrechte in Wien: Riesen-Erfolg für Lesben und Schwule

Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen waren Lesben- und Schwulenorganisationen zu einer UNO-Konferenz eingeladen – und zwar gleich zur Weltkonferenz über Menschenrechte, die vom 14. bis 25. Juni 1993 in Wien tagte. Engagierte AktivistInnen aus aller Welt nutzten diese Chance. Für die LN 3/1993 verfasste ich einen euphorischen und detaillierten Bericht.

Menschenrechtskonferenz des Europarats

Im Jänner 1993 vertrat ich gemeinsam mit ALEXANDRA DUDA die ILGA bei der Menschenrechtskonferenz des Europarats in Straßburg. Sie war als regionale europäische Vorbereitungstagung für die große UNO-Weltkonferenz über Menschenrechte gedacht, die dann im Juni 1993 in Wien stattfand. Ich berichtete in den LN 2/1993.

EG – KSZE – UNO

1992 war das Jahr, in dem das Lobbying der ILGA bei der KSZE richtig Fahrt aufnahm. Auch das Lobbying gegenüber den (damals noch) Europäischen Gemeinschaften (EG) wurde strukturierter. Dafür gab es ein Fortbildungsseminar für interessierte AktivistInnen aus ILGA-Mitgliedsorganisationen, wie ich in den LN 1/1993 berichtete.

Lesben- und Schwulenrechte auf der KSZE – III. Teil

Im Juli 1992 ging in Helsinki das 4. Folgetreffen der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) mit einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs zu Ende. Zwar wurden die Menschenrechte von Lesben und Schwulen auf diesem Treffen erstmals von der KSZE diskutiert, ins Schlussdokument des Treffens haben sie leider keinen Eingang gefunden, wie ich in den LN 3/1992 berichtete.

Hoffnung in Rumänien

Im Mai 1992 reiste eine internationale „Besuchsdelegation“ nach Bukarest, um mit VertreterInnen der ersten, jüngst gegründeten Lesben- und Schwulengruppe Total Relations zusammenzutreffen und sich einen Einblick in die aktuelle Lage für Lesben und Schwule in Rumänien zu verschaffen. Ich berichtete darüber ausführlich in den LN 3/1992.
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