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Ergebnisse für: Rudolf Katzer

Ministerbüro-Besetzung

Fünf Aktivisten des Rosa Wirbels besetzen am Welt-AIDS-Tag das Büro von Familienministerin Marilies Flemming (ÖVP). Die vier anderen Mitbesetzer sind ALFRED GUGGENHEIM (1924–2014), FRIEDL NUSSBAUMER, MICHAEL HANDL und RUDOLF KATZER. Ich benutze das ministerielle Telefon, um mit den Medien zu sprechen. Nach vier Stunden ist Flemming bereit, die Besetzer auf neutralem Boden zu treffen. Am 7. Dezember nehmen dann REINHARDT BRANDSTÄTTER und ich einen offiziellen Gesprächstermin als HOSI-Wien-Vertreter bei Flemming wahr (vgl. LN 1/1989, S. 13 ff).

Die Anfänge

Ende März 1979 las ich im Falter untenstehende Kleinanzeige. Seit ich im Herbst 1978 zum Studieren nach Wien gezogen war, war ich auf der Suche nach einer solchen Gruppe. Zuvor hatte ich schon einiges versucht. Ein angeblich in einem Lokal stattfindender Treff stellte sich als Fiktion heraus, als ich dort nachfragte. Und als es mir…

Tätigkeitsbereiche

Bereits in der Frühphase 1979/80 wurden, wie erwähnt, viele Weichen für die weitere Entwicklung und für die breite Palette der zukünftigen Arbeitsfelder der HOSI Wien gestellt, wobei ich in die allermeisten dieser Arbeitsbereiche in der einen oder anderen Form involviert war:   Öffentlichkeits- und publizistische Arbeit Im Dezember 1979 erschien die erste Ausgabe der LAMBDA-Nachrichten,…

LAMBDA-Nachrichten

Meine längste durchgehende publizistische Tätigkeit war jene für die LAMBDA-Nachrichten (LN), die Zeitschrift der HOSI Wien. Ihr gingen zwei Ausgaben unter dem Namen Warme Blätter voraus, bei denen ich noch nicht mitarbeitete. Ich habe über alle 40 LN-Jahrgänge hinweg an jeder einzelnen der insgesamt 173 Ausgaben – von der ersten (1/1979) bis zur letzten Ausgabe…

20 Jahrgänge LAMBDA-Nachrichten – 75. Ausgabe

Mit der Nummer 2/1998 feierten die LN ihre 75. Ausgabe. Überdies war der Jahrgang 1998 der 20. der Zeitschrift. Grund genug also, Rückschau zu halten, Bilanz zu ziehen und jenen zu danken, die an diesem Projekt in all den Jahren mitgearbeitet und mitgewirkt hatten. Eine Würdigung.

Strafrechtsreform

Seit ihrer Gründung im Jahre 1979 war die HOSI Wien federführend gewesen im Kampf gegen die damals noch vier lesben- und schwulendiskriminierenden Sonderstrafbestimmungen (§§ 209, 210, 220 und 221). Die schier nicht enden wollende Saga dieser Bemühungen um strafrechtliche Gleichbehandlung wird sicherlich als unrühmliches Kapitel der Unterdrückung einer Minderheit in die Geschichte eingehen. Kaum eine…