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Weitere Beiträge in den LAMBDA-Nachrichten

Turku – Europäische Kulturhauptstadt 2011: Tom of Finland kehrt heim!

In den LN 4/2011 berichtete ich über die Ausstellung „Tom kehrt heim“ in der finnischen Hafenstadt Turku. Die Europäische Kulturhauptstadt 2011 widmete Tom of Finland, einem ihrer größten Söhne, eine Retrospektive.

Vereinte Nationen: Historische Resolution

Mit einer historischen Resolution legte der UNO-Menschenrechtsrat im Juni 2011 den Grundstein für seine weiteren Aktivitäten in Sachen Schutz der Menschenrechte von LSBT-Personen. Ich berichtete in den LN 3/2011. Später wurde auch die Position eines unabhängigen Experten bzw. einer unabhängigen Expertin für SOGI (sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität) geschaffen.

Russland: 6. Pride-Versuch in Moskau gescheitert

Auch der 6. Versuch, eine Pride-Demo in Moskau abzuhalten, scheiterte im Mai 2011 genauso wie die fünf Versuche in den Jahren davor. Mittlerweile zählen diese Versuche zur Folklore, werden dadurch aber immer fragwürdiger und auch kontraproduktiv. Die OrganisatorInnen, allen voran NIKOLAJ ALEKSEJEW, isolieren sich damit auch immer mehr innerhalb der russischen LSBT-Bewegung, wie ich in den LN 3/2011 berichtete.

Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes: ÖVP gegen Menschenrechte

Im Jänner 2011 stand das sogenannte „Levelling-up“ (die Angleichung des Schutzniveaus im Gleichbehandlungsrecht für alle Diskriminierungsgründe), auf der Tagesordnung des Parlaments. Ihm lag ein bereits vom Ministerrat (der großen rot-schwarzen Koalition) abgesegneter Regierungsentwurf vor. Der ÖVP-Klub verweigerte die Unterstützung, ein fast unerhörter Vorgang damals. Ich berichtete in den LN 1/2011. Zwei weitere Vorstöße sollten später ebenfalls an der ÖVP scheitern – siehe Blog-Beitrag hier.

Nach der universellen Menschenrechtsprüfung: Österreich muss seine Hausaufgaben machen

Da die HOSI Wien mit ihren Forderungen bei der ÖVP ständig auf Granit biß, wandte sie sich regelmäßig an internationale Organisationen, um auf die Menschenrechtsverletzungen an Lesben und Schwulen in Österreich aufmerksam zu machen. Im Jänner 2011 musste sich Österreich dafür im Rahmen der „periodischen universellen Menschenrechtsüberprüfung“ durch den UNO-Menschenrechtsrat in Genf rechtfertigen. Ich berichtete darüber in den LN 1/2011.

Das neue Vereinszentrum der HOSI Wien

30 Jahre lang befand sich das HOSI-Zentrum in der Novaragasse 40 in Wien-Leopoldstadt. 2010 übersiedelte die HOSI Wien in ein neues Lokal in Wien-Wieden, das am 5. Juni 2010 provisorisch seine Pforten öffnete, wie ich in den LN 3/2010 berichtete. Nach weitreichenden Umbau- und Adaptierungsarbeiten während des Sommers wurde „das Gugg“, wie das Lokal getauft wurde, schließlich am 25. September 2010 durch Stadträtin Sandra Frauenberger auch offiziell eröffnet.

Eheverbot vor dem EGMR: Enttäuschendes Urteil

Am 24. Juni 2010 veröffentlichte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sein Urteil in der Beschwere Schalk & Kopf gegen Österreich (Nr. 30141/04): Das Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe stelle keine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) dar, befand einstimmig der aus sieben RichterInnen bestehende Senat. Ich beleuchte die Hintergründe in den LN 3/2010.

EGMR verurteilt Österreich: € 25.000,– Schadenersatz an homosexuelles Paar

Zwölf Jahre dauerte der Kampf eines schwulen Paares gegen diskriminierende Bestimmungen österreichischer Sozialversicherungsgesetze. Schließlich gewannen JOHANN SPITZER und PÉTER BAKSY vor dem EGMR in Straßburg. Spitzer wurde später österreichischer Botschafter in Litauen. Ich berichtete über die beiden Anlässe in den LN 3/2010 bzw. in den LN 4/2013.
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